Viele Schülerinnen und Schüler kommen morgens mit dem Rad zur Schule, fahren nachmittags zu Freunden, zum Training oder drehen aus Lust und Laune eine Runde mit ihrem Gefährt.
Manch einer tut es wie ein Profi, ein anderer saß noch nie auf einem dieser Drahtesel.
Um unabhängig mobil zu sein, ist die Nutzung des Rads neben der Nutzung anderer öffentlicher Verkehrsmittel ein Weg zur Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen.
In der Regel findet die Radfahrausbildung in der 3./4. Klasse der Grundschule statt. Doch als unsere jetzigen 7. und 8. Klassen diese gehabt hätten, war gerade Corona und vieles fiel aus.
Darum folgten wir dem Angebot der Landesverkehrswacht Sachsen e.V. gern, und nutzten die weiterführende Radfahrausbildung für die Sekundarstufe I, um unsere Kids sicher für den Straßenverkehr zu machen.
Im vergangenen Schuljahr profitierten bereits die drei jetzigen 8. Klassen von dem Angebot und kamen als eine der Ersten in den Genuss, den damals neuen Radfahrsimulator zu testen.
Nun probierten sich auch die jetzigen 7. Klassen an drei Terminen im September und Oktober aus.
Zunächst wurden ihnen in einem Theorieteil grundlegende Verkehrsregeln vermittelt und verschiedene, interaktive Reaktionsübungen durchgeführt, bevor es im zweiten, praktischen Teil nach draußen ging.
Nach dem gründlichen Prüfen der Verkehrssicherheit der Schülerräder, schwangen sich alle mit ihren Helmen aufs Rad und setzten das zuvor Gelernte auf dem Schulhof um.
Mit Bravour meisterten sie die Aufgaben, die Herr Stresemann und sein Team ihnen stellten.

Wir danken der Landesverkehrswacht Sachsen e.V. und der Ortswacht für das Angebot, die gute Zusammenarbeit und
tolle Durchführung.

Unseren Schülerinnen und Schülern wünschen wir allzeit eine gute und sichere Fahrt.


C. Schoder, Geschwister-Scholl-Schule Liebertwolkwitz

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