Am 9. September 2025 besuchten wir, die Klasse 8A im Stadtgeschichtliche Museum Leipzig den Workshops „Radikal Sozial – Workshop zu den sozialen Bewegungen in Leipzig und kreativer Umgang mit digitalen sozialen Medien“. Zunächst bekamen wir einen Charakter-Zettel mit dem Namen einer Person und einer kurzen Beschreibung ihrer Lebensumstände. Diese Menschen waren sehr unterschiedlich, einige lebten sehr wohlhabend, andere eher bescheiden.

In einer interaktiven Übung stellten uns die Mitarbeiterinnen verschiedene Fragen. Wenn eine Aussage auf die eigene Figur zutraf, durfte man einen Schritt nach vorne gehen. Am Ende konnte man an unserer Aufstellung erkennen, welche Figuren ein privilegiertes Leben führten und welche nicht. Diese Übung sollte verdeutlichen, wie ungleich die Lebensbedingungen damals und heute verteilt sind.

Anschließend erhielten wir eine kurze Führung durch das Museum, bei der uns verschiedene historische Persönlichkeiten gezeigt wurden. Besonders spannend war zu sehen, wie anders das Leben früher war. Was dachten, fühlten und forderten die Heldinnen und Helden der sozialen Bewegungen des 19. Jahrhunderts, wie Clara Zetkin oder Karl Liebknecht? – mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten wir uns an diesem Vormittag.

Zum Abschluss sollten wir in Gruppen ein Projekt in den Bereichen Arbeiterbewegung, Sozialdemokratie und Frauenrechtsbewegung bearbeiten. Jede Gruppe erhielt eine bestimmte Persönlichkeit, die in ihrem Leben Verschiedenes erreicht hatte. Auf einer Pinnwand sollten wir mit Hilfe von Fäden verschiedene Stationen und Zusammenhänge im Leben dieser Person verknüpfen. Danach präsentierten wir unsere Ergebnisse vor der Klasse.

Zusammenfassend war der Ausflug sehr interessant und lehrreich. Wir konnten viel über die früheren, gesellschaftlichen Unterschiede lernen.


Text: Schülerin, Klasse 8A (gekürzt)